Lebensraumtypen: Unterschied zwischen den Versionen
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Gemäß EUROPEAN COMMISSION (2013) handelt es sich um ombrotrophe Moore, die einen <u>bedeutenden Anteil</u> torfbildender Vegetation beherbergen. Hochmoore, in denen temporär durch Feuer oder Klimaschwankungen aktuell keine Torfbildung stattfindet, werden inkludiert. Dies bedeutet, dass Rüllen etc., die durch natürliche Erosion entstanden sind, kein Ausschlussgrund sind. Aufgrund der Genese und der unterschiedlichen Beeinträchtigung (Klima5, Beweidung) empfiehlt es sich mehrere Subtypen zu unterscheiden. | Gemäß EUROPEAN COMMISSION (2013) handelt es sich um ombrotrophe Moore, die einen <u>bedeutenden Anteil</u> torfbildender Vegetation beherbergen. Hochmoore, in denen temporär durch Feuer oder Klimaschwankungen aktuell keine Torfbildung stattfindet, werden inkludiert. Dies bedeutet, dass Rüllen etc., die durch natürliche Erosion entstanden sind, kein Ausschlussgrund sind. Aufgrund der Genese und der unterschiedlichen Beeinträchtigung (Klima5, Beweidung) empfiehlt es sich mehrere Subtypen zu unterscheiden. | ||
Generell sind in Österreich folgende Ausprägungen vorhanden: Latschenhochmoor, Moor-Berg-kiefern-Hochmoor, Spirkenhochmoor (Vorarlberg), Fichtenhochmoor6 und Waldkiefern-Hochmoor. Daneben gibt es weitere Sondertypen, welche nachfolgend besprochen werden. | Generell sind in Österreich folgende Ausprägungen vorhanden: Latschenhochmoor, Moor-Berg-kiefern-Hochmoor, Spirkenhochmoor (Vorarlberg), Fichtenhochmoor6 und Waldkiefern-Hochmoor. Daneben gibt es weitere Sondertypen, welche nachfolgend besprochen werden. | ||
=== 3.1.1 Tieflagen-Hochmoore === | |||
<u>Charakterisierung</u> | |||
In Österreich stellen Tieflagenhochmoore die klassischen Hochmoore dar und werden aktuell von Arten des Sphagnetum magellanici geprägt. Die Lebensraumcharakterisierung kann im We-sentlichen der ARGE Basiserhebung (2012a) folgen. Zu betonen ist, dass Hochmoore, die von | |||
Version vom 17. Februar 2022, 15:39 Uhr
3.1 7110* – Lebende Hochmoore
Gemäß EUROPEAN COMMISSION (2013) handelt es sich um ombrotrophe Moore, die einen bedeutenden Anteil torfbildender Vegetation beherbergen. Hochmoore, in denen temporär durch Feuer oder Klimaschwankungen aktuell keine Torfbildung stattfindet, werden inkludiert. Dies bedeutet, dass Rüllen etc., die durch natürliche Erosion entstanden sind, kein Ausschlussgrund sind. Aufgrund der Genese und der unterschiedlichen Beeinträchtigung (Klima5, Beweidung) empfiehlt es sich mehrere Subtypen zu unterscheiden. Generell sind in Österreich folgende Ausprägungen vorhanden: Latschenhochmoor, Moor-Berg-kiefern-Hochmoor, Spirkenhochmoor (Vorarlberg), Fichtenhochmoor6 und Waldkiefern-Hochmoor. Daneben gibt es weitere Sondertypen, welche nachfolgend besprochen werden.
3.1.1 Tieflagen-Hochmoore
Charakterisierung In Österreich stellen Tieflagenhochmoore die klassischen Hochmoore dar und werden aktuell von Arten des Sphagnetum magellanici geprägt. Die Lebensraumcharakterisierung kann im We-sentlichen der ARGE Basiserhebung (2012a) folgen. Zu betonen ist, dass Hochmoore, die von